WARUM?

“Wir denken, also machen wir auch.” (Silke Schmidt, Founder)

René Descartes hat mit seiner Definition des Menschen als rationalem Denker (“Ich denke, also bin ich”) lange genug die Wissenschaft des Westens geprägt. Als QUERdenker/innen haben wir uns von der kurzen Leine der Konventionen im Elfenbeinturm befreit und zeigen, dass besonders brillante Denker/innen auch und gerade exzellente Unternehmer/innen sein können. 

Es geht also nicht darum, das Handeln dem Denken überzuordnen oder umgekehrt. Vielmehr möchten wir genau das unterstützen, was viele für unmöglich halten: Komplexe Theorie in einfache Anwendungen und Geschäftsmodelle überführen, die wirkliche Probleme in der Welt lösen. 

Dabei geht es uns besonders um das Denken aus Fächern, die oft als besonders realitätsfern gelten: die Geisteswissenschaften, darunter z.B. die Literatur- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Sprachen. Stories von erfolgreichen Querdenker/innen und Macher/innen zeigen, dass Business Intelligence mit einem soliden Fundament an vermeintlich altmodischem Wissen, besondere Durchschlagskraft hat.

Zum NachMACHEN empfohlen!

WAS IST EIN CATALYST?

Nichts für angezogene Handbremsen!

Catalyst bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie Impulsgeber und Beschleuniger. Alternativ findet man im Kontext von Entrepreneurship und Startup-Förderung auch die Begriffe Accelerator (= Beschleuniger) und Incubator (= Brutkasten). Egal, welches Label nun drauf steht – all diese Einrichtungen teilen das Ziel, kreative Ideen zur Marktreife zu führen. Dies tun sie, indem sie Gründer/innen meist in mehrmonatigen Programmen Know How, Coaching und Netzwerke zur Verfügung stellen, um sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Im Silicon Valley, dem weltweiten Zentrum der Startups, gibt es seit Jahrzehnten derartige Katalisatoren. Ein berühmtes Beispiel ist der Y Combinator, der 2005 von einigen der erfolgreichsten Gründer und Investoren in den USA ins Leben gerufen wurde . Hieraus gingen Startups wie  Airbnb und Dropbox hervor. Auch Deutschland hat mit dem German Accelerator einen staatlich geförderten Accelerator in den USA und Asien. Auch die zahlreichen Initiativen zum Technologietransfer in Universitäten und Städten in Deutschland gehören zu dieser Kategorie. 

Wir haben uns bewusst für die Bezeichnung Catalyst entschieden, weil er den Impuls zum Gründen in den Vordergrund stellt, gleichsam aber auch die Beschleunigung der Ideenentwicklung beinhaltet. Genau das ist es nämlich, was gerade in Bezug auf die Geisteswissenschaften (Humanities) besonders wichtig ist, um einen schwarzen Fleck auf der Landkarte der Startup-Förderung zu beseitigen. Um als Geisteswissenschaftler/in überhaupt erst einmal auf die Idee zu kommen, sich mit dem Thema Gründung zu beschäftigen, braucht es einen Impuls – das ist unser Anliegen.

WIE FUNKTIONIERT EIN HUMANITIES CATALYST?

Die Antwort lautet bislang: Es gibt noch kein Beispiel… dafür gibt es jetzt uns!

Im Gegensatz zu Studierenden, Absolvent/innen und Forscher/innen aus Fächern wie BWL, IT oder den Ingenieurwissenschaften denken Geisteswissenschaftler/innen nur selten an das Thema Startup. Das ist auch eine Folge davon, dass sie von den bisherigen Förderinstrumenten kaum angesprochen werden. Was sollen z.B. Amerikanist/innen oder Theolog/innen schon für marktfähige Ideen mitbringen? Und wenn doch – wie bekommt man es hin, dass sie unternehmerisch denken lernen, um ihre Ideen auch umzusetzen?

Die Antwort ist ganz einfach: Man kann es lernen!

Angebot

Vorträge

Erfolgreiche Gründer/innen aus den Geisteswissenschaften teilen ihre Erfahrung und regen dazu an, Unternehmertum als Chance zu entdecken.

Workshops

Speziell auf Geisteswissenschaftler/innen zugeschnittene Workshops vermitteln einführendes Wissen zu Business Design und Development.

Consulting

Wer schon eine Idee hat und die nächsten Schritte konkret anpacken möchte, bekommt aus einem Netzwerk von erfahrenen Business-Experten aus sämtlichen Branchen individuelle Beratung.

Bootcamp

Mehrtägige Programme als Kombination der oben genannten Formate. Click to read more...

Flankierend sind auch die allgemeinen Coachings und Workshops für Wissenschaftler/innen hilfreich.